Anwalt Bad Doberan Bild Artikel Oft im Rentenbescheid vergessen – die jährliche Zusatzvergütung (JZV)
Oft im Rentenbescheid vergessen – die jährliche Zusatzvergütung (JZV)
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Rentenantrag abgelehnt – was tun?

Häufig kommt der erste Anstoß von der Agentur für Arbeit, manchmal aber auch vom eigenen Hausarzt. Wegen andauernder Arbeitsunfähigkeit wird geraten, Rente zu beantragen. Das Gesetz sieht dafür eine Rente wegen Erwerbsminderung vor. Zu beantragen ist diese Rente bei der Deutschen Rentenversicherung.

Der schwierige Teil kommt danach

Der schwierige Teil kommt aber erst danach. Die Antragsteller werden ärztlich begutachtet. Manchmal wird nach dem Rentenantrag auch eine Reha-Maßnahme (Kur) durchgeführt. Dort wird ein sogenannter Reha-Entlassungsbericht für die Deutsche Rentenversicherung angefertigt. Allzu häufig weicht aber dann die Einschätzung des Gutachters ganz erheblich von den Einschätzungen der eigenen Ärzte ab. Die Behörde entscheidet jedoch meist wie von dem Gutachter vorgeschlagen.

Widerspruch einlegen!

Gegen die negative Entscheidung kann innerhalb eines Monats Widerspruch eingelegt werden. Bleibt die Behörde bei ihrer ablehnenden Entscheidung, fertigt sie einen Widerspruchsbescheid. Gegen diesen bleibt nur die Klage innerhalb eines Monats vor dem Sozialgericht. In vielen Fällen legen die Betroffenen aber nicht einmal einen Widerspruch ein und verzichten damit auf ihre Rechte. Grund dafür ist meist die Angst vor dem Unbekannten. Das ist auch verständlich. Wer nicht Jurist ist, hat wenig Erfahrung mit Behörden und Gerichten.

Experten suchen

Rentenrecht ist ein sehr spezielles Rechtsgebiet. Es ist deshalb immer sinnvoll, sich von einem Spezialisten helfen zu lassen. Fachanwälte für Sozialrecht haben sich auf solche Probleme spezialisiert. Mit ihrer Fachausbildung und ihrer Erfahrung können sie die Fälle sehr versiert und effizient bearbeiten. Oft erkennen Fachanwälte auch noch Probleme, an welche die Betroffenen vorher gar nicht gedacht haben. So können Schäden durch Unwissenheit vermieden werden.

Die Kosten

Die Rechtsanwaltskosten werden in der Regel von Rechtsschutzversicherungen getragen. Wer wenig Geld hat, kann staatliche Beihilfen beantragen. Über diese beraten Fachanwälte natürlich. Aber auch sonst sind Anwaltskosten nicht unbezahlbar. Bei der ersten Beratung sollte auch immer über die Kosten geredet werden.