SCHEIDUNG

mit Kompetenz, schnell und nervenschonend.

 

ABLAUF DER SCHEIDUNG

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Telefon

038203 / 77620

Besprechungstermin in unserer Kanzlei

Während des Termins schildern Sie uns zunächst Ihre Situation. Dann wird alles Wichtige besprochen. Wir erklären Ihnen den weiteren Ablauf, unsere Vorgehensweise und was alles zu beachten ist.

Wir reichen den Scheidungsantrag bei Gericht ein.

Das erledigen wir für Sie schnellstmöglich.

Der Versorgungsausgleich wird durch das Gericht durchgeführt.

Sie können den Versorgungsausgleich stattdessen auch durch notarielle Urkunde ausschließen.

Scheidungstermin bei Gericht

Wir begleiten Sie beim Scheidungstermin. Es müssen beide Ehepartner erscheinen.

Sie erhalten von uns den Scheidungsbeschluss mit Rechtskraftvermerk.

Sie sind geschieden!
 

Unsere Expertin für Scheidungen

Fachanwältin für Familienrecht

27 Jahre Scheidungsanwältin

Erfahrung aus über 1000 Scheidungsverfahren

 

DAS ZEICHNET UNS AUS

Wir sind Fachanwälte und auf unsere Fachrichtungen spezialisiert. Oft wird die Durchführung einer Scheidung deshalb angeboten, weil die sogenannten "unstreitigen Scheidungen" unter nicht spezialisierten Anwälten als einfach und profitabel gelten.

Unserer Auffassung nach sind aber alle Scheidungen gleich schwierig. Mit oder ohne Streit sind immer dieselben Bestandteile einer Scheidung zu erledigen. Fehler durch Unkenntnis und damit Schaden für die Mandanten entstehen dabei, egal, ob sich die Ehepartner über alles einig sind oder ob sie mitten im Rosenkrieg stecken. So entstehen z.B. Berechnungsfehler bei dem in jedem Verfahren durchzuführenden Versorgungsausgleich (Rentenausgleich) völlig unabhängig von mehr oder weniger Streit über den Verbleib des Silberbestecks.

Unsere Erfahrung und unsere Fachanwaltskompetenz gestatten uns, dass wir uns nicht nur um die "einfachen Standardfälle", sondern auch immer um den besonderen Einzelfall kümmern können.
 

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Wie lange müssen wir getrennt sein?

Vor Einreichung des Scheidungsantrages müssen Sie mindestens 1 Jahr getrennt leben. In sehr seltenen Ausnahmefällen kann der Antrag früher gestellt werden.

Kann ich erst nach dem Trennungsjahr zu Ihnen kommen?

Nein. Durch eine möglichst frühe Beratung können Fehler und Nachteile vermieden werden.

Kann ein Anwalt uns beide vertreten?

Nein. Das Gesetz verbietet, dass die Ehepartner gemeinsam einen Anwalt beauftragen. Anwälte dürfen immer nur eine Partei beraten und vertreten. Bei einer Scheidung sind die Ehepartner nun einmal Gegner, auch wenn sie sich über die Scheidung einig sind. Ensteht während des Verfahrens doch Streit, kommt ein “gemeinsamer Anwalt” in einen Interessenkonflikt. Deshalb hat der Gesetzgeber das verboten.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Bitte nutzen Sie unseren Kostenrechner. Wir beraten Sie natürlich auch über die Möglichkeit der Beantragung von Verfahrenskostenhilfe.

Sind Fachanwälte teurer?

Nein. Fachanwälte investieren zwar viel Geld in eine Zusatzausbildung und in die Weiterbildung. Trotzdem rechnen alle Anwälte einheitlich nach den gesetzlichen Vorgaben ab. Die Beratung und das vom Fachanwalt begleitete Verfahren sind daher nicht teurer.

Vertreten Sie mich auch, wenn ich Verfahrenskostenhilfe beantragen muss?

Selbstverständlich. Wir beraten jeden Mandanten über die Möglichkeit der Beantragung von Verfahrenskostenhilfe.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Scheidung?

Sehen Sie sich dazu unser Video an.

Können Sie mich auch vor dem für meine Scheidung zuständigen Gericht vertreten?

Ja. Wir können Sie vor jedem deutschen Familiengericht und vor jedem Oberlandesgericht vertreten.
 

DAS MUSS GEREGELT WERDEN

Elterliche Sorge/ Umgangsregelung


Die elterliche Sorge ist im deutschen Recht der Oberbegriff für die Sorge um das Kind selbst und für das Vermögen des Kindes. In der Ehe kümmern sich beide Elternteile gemeinsam um das Wohl des Kindes. Gesorgt wird dabei sowohl für das körperliche Wohl wie die Ernährung und die Hygiene, als auch für die finanzielle Absicherung des Kindes. Bei der Regelung der elterlichen Sorge wird geregelt, wer diese Sorge für das Kind nach der Ehescheidung zu erledigen hat oder erledigen darf. Grundsätzlich sieht das Gesetz vor, dass beide Eltern die elterliche Sorge gemeinsam ausüben. In der Praxis macht das aber viele Probleme.

Bei der Umgangsregelung geht es um den Anspruch auf Umgang mit minderjährigen Kindern, wer also wann mit dem Kind Kontakt haben darf. Dabei geht es üblicherweise um den Elternteil, bei dem das Kind nach der Trennung nicht lebt. Manchmal ist aber auch das Umgangsrecht für die Großeltern oder andere Personen zu regeln.

Unterhalt


In einer Ehe unterstützen sich die Ehepartner in finanziellen Fragen gegenseitig. Um die Kinder kümmern sich die Eltern gemeinsam. Lebt die Familie zusammen, ist die Situation deshalb meist unproblematisch. Auch wenn ein Elternteil zu Hause ist und kein Einkommen hat, trägt er zum Familienunterhalt bei. Oft führen die Frauen den Haushalt und erziehen die Kinder.

Kommt es zur Scheidung einer Ehe, leistet im Regelfall der Elternteil, bei dem die Kinder wohnen seinen Unterhalt durch Leistungen in Natur, wie zum Beispiel die Betreuung und Erziehung der Kinder. Der andere Teil leistet einen finanziellen Beitrag in Form von Unterhaltszahlungen.

Daneben gibt es noch Unterhaltsansprüche zwischen den Geschiedenen. Diese sind jedoch beschränkt. Grundsätzlich ist nach der Scheidung jeder wieder für sich selbst verantwortlich. Nur in besonderen, vom Gesetz genau geregelten Situationen können Unterhaltsansprüche eines Geschiedenen entstehen.

Vermögensauseinandersetzung/Ehewohnung/Hausrat


Eine Vermögensauseinandersetzung ist dann notwendig, wenn die Ehepartner gemeinsames Vermögen erworben haben. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn sie jeweils zur Hälfte Eigentümer einer Immobilie geworden sind. Handlungsbedarf besteht auch dann, wenn Ehepartner gemeinsam Kredite aufgenommen haben und dadurch noch Schulden zu tilgen sind. Wenn die Ehepartner getrenntes Vermögen erworben haben, ist der sogenannte Zugewinnausgleich durchzuführen.

Geklärt werden muss weiterhin, wer in der bisherigen gemeinsamen Ehewohnung bleiben kann und wer ausziehen muss. Die Ehewohnung kann dabei eine normale Wohnung sein, aber natürlich auch ein Haus.

Nicht zuletzt muss der gemeinsame Hausrat aufgeteilt werden. Zum Hausrat gehören alle Einrichtungsgegenstände wie Möbel, Gardinen und Bilder und alle Gebrauchsgegenstände, wie das Geschirr und die Wäsche. Diese Dinge aufzuteilen erscheint zunächst recht einfach. Oft sind mit Einrichtungsgegenständen aber für beide Ehepartner intensive Erinnerungen verbunden. Deshalb kann es schnell zum Streit kommen.

Versorgungsausgleich (Rentenansprüche)


Das Gesetz schreibt vor, dass der Versorgungsausgleich durchzuführen oder durch gemeinsame Vereinbarung auszuschliessen ist. Durch den Versorgungsausgleich werden die während der Ehe von den Partnern erworbenen Anwartschaften oder Aussichten auf eine Versorgung in Form einer Rente aufgeteilt. Der Versorgungsausgleich gehört zu den schwierigsten Bereichen des Ehescheidungsverfahrens überhaupt. Geht es doch um komplizierte Rentenberechnungen und um den Lebensstandard im Rentenalter. Entsprechend schwierig ist es, einen qualifizierten Anwalt für dieses Problem zu finden. In der Praxis wird der Versorgungsausgleich deshalb häufig vernachlässigt. Oft wird der Versorgungsausgleich auch zu wenig berücksichtigt, weil der Bezug von Rente erst in ferner Zukunft liegt. Hier erfahren Sie mehr zum Versorgungsausgleich.

Scheidung


So seltsam es auch erscheinen mag, ein Teil des Ehescheidungsverfahrens ist die Ehescheidung selbst. Das liegt eigentlich nur daran, dass in Deutschland Ehen nicht nur für einen bestimmten Zeitraum – wie zum Beispiel schon einmal vorgeschlagen für 7 Jahre auf Probe – geschlossen werden, sondern bis zum Lebensende. Das Ende des Lebens eines der Ehepartner ist deshalb auch eine Möglichkeit zur Beendigung der Ehe. Daneben gibt es noch die Aufhebung der Ehe – dazu kommt es ganz selten – und die Scheidung. Die Scheidung als Teil des Ehescheidungsverfahrens muss durch den Beschluss eines Richters erfolgen. Anders geht es nicht, jedenfalls noch nicht. Es wurde zwar schon darüber nachgedacht, Ehepartner ohne Kinder durch einen Notar scheiden zu lassen. Über das Nachdenken kam der Gesetzgeber aber bislang noch nicht hinaus.